Donnerstag, 28. Dezember 2017

Das war's!

Schluss. Aus. Ende. Noch ein paar Stunden und dann ist das Jahr 2017 auch wieder rum. Und jetzt? Vorsätze für das neue Jahr fassen? Auf Silvester freuen und es richtig krachen lassen? Ähm... Ich halte da nichts von. Leute, das Datum ändert sich von Tag zu Tag. Jeden Montag beginnt eine neue Woche. Am 1. eines Monats beginnt ein neuer Monat. Warum sollte man warten bis ein neues Jahr anfängt, um etwas in seinem Leben zu ändern. Aber irgendwie hab ich es mit diesem Jahr auch so gehandhabt. Im Januar habe ich einen großen Schritt gemacht, der mir viele weitere Schritte ermöglichte. Und so ist das Jahr 2017 zu dem geworden, was es ist: Großartig!

2017 - Ein Resumee

Januar. Ich hatte ein schreckliches Weihnachten und Silvester hinter mir. Ich wusste, dass es schrecklich wird, aber ich habe mich trotzdem dafür entschieden. Ich hätte "Nein" sagen sollen. Hab ich aber nicht. Dafür habe ich Silvester an der Nordsee verbracht. Mit meinem damaligen Partner und seinen Eltern. Schon lange hatte ich den Gedanken, mich endlich von ihm zu trennen. Einen Schlussstrich zu ziehen, doch mir fehlte der Mut. Mitte Januar dann ein Knall und es hat endgültig Klick gemacht. Ich hatte den Mut endlich gefunden: Ich war Single. Die Wohnungssuche begann. 2 Wochen später fand ich meine jetzige Wohnung, in die ich aber erst 3 Monate später einziehen konnte. Bis dahin musste ich bei meinem Ex auf der Couch  überbrücken. Und mich dem Leben wieder widmen. Meine aufgrund der Beziehung vernachlässigten Freunde endlich wieder treffen. Und das tat ich! Ich feierte Karneval!

Februar. Ich hatte ewig keinen Karneval mehr gefeiert. Doch jetzt war ja keiner mehr da, dem ich Rechenschaft schuldig war. Ich legte los. Weiberfastnacht bis Rosenmontag wurde quasi durchgefeiert. Etliche Liter Kölsch verschwanden. Morgens um 4 oder 5 war ich im Bett - täglich. Es war grandios!! Nachdem ich an Valentinstag die Liebe zu mir wiederfand, lebte ich die auch aus. Ich feierte mit meinen Freunden, aber für mich selbst. In der Zeit danach war ich dann mit Sachen packen beschäftigt. Der Umzug stand an.

Zum 1. April bezog ich mein kleines Reich in Köln. Raus aus Leverkusen in die Stadt, die mir so viel bedeutet. Ich wurde wieder Kölnerin. Also mit sauerländischen Wurzeln natürlich ;) Am nächsten Arbeitstag dann ein Rückschlag: Unser Projekt auf der Arbeit wird beendet und damit auch mein Arbeitsplatz. Ich nahm es als positives Zeichen, den Neustart in mein neues Leben komplett zu machen. Ich machte mich auf Jobsuche bis Juni.

An meinem Geburtstag hatte ich frei und verbrachte ihn mit meiner Mutter und meinem Bruder im Phantasialand. Plötzlich kam eine Nachricht meines Chefs. Unser Projekt geht weiter. Und da meine Teamleitung sich trotzdem einer neuen Stelle widmen möchte, sollte ich an ihre Stelle als Teamleitung treten. Das war das größte Geburtstagsgeschenk, das man mir hätte machen können. Mein Etappenziel seit meiner Ausbildung ist erreicht - ich bin Teamleiterin.

Im Juli begann ich mit meiner neuen Aufgabe. Und bis heute kann ich sagen, dass ich meinen Job liebe! Es ist das, was ich immer machen wollte. Und auch privat lief es perfekt. Nachdem ich im Juni einen wunderbaren Mann kennenlernte, kam ich im Juli mit ihm zusammen. Noch nie habe ich mich so verstanden gefühlt. So aufgehoben. So geliebt. Das Schicksal meinte es so gut mit mir, dass ich es fast selbst nicht glauben konnte.

Der August und der September plätscherten glücklich vor sich hin, bis der Oktober kam. Damit auch Fort Fear. Seit mittlerweile 10 Jahren ist das ein Highlight des Jahres für mich. Verkleiden. Schminken. Erschrecken! Dieses Jahr war ich eine Voodoo-Priesterin mit Schlange und Totenschädel. Uschi und Horst. Als ich die beiden am 31.10. wieder abgeben musste, fiel es mir wirklich schwer. Aber die Vorfreude auf das hoffentlich nächste Jahr entschädigt.

Im November beginnt die neue jecke Session. Und so tingelte ich abends mit meiner Mutter durch die kölner Straßen um ein bisschen Karnevalsluft zu schnuppern. Darauf folgten tolle und schöne Tage, die ich mit Weihnachtsmusik von Rolf Zuckowski untermalte. Die Vorweihnachtszeit mündete in ein schönes Weihnachtsfest mit meinem Freund in meiner Heimat bei meiner Familie. Ich hatte wirklich tolle Weihnachtstage mit tollen Geschenken. Dank meines Bruders brauche ich mich im nächsten Jahr erstmal nicht mehr um Getränke kümmern :D

Und jetzt? Silvester. Ich feiere wieder mit meinem Freund bei meiner Familie im Sauerland und freue mich schon sehr darauf. Das tolle Jahr muss begossen werden! Und auch wenn 2018 nicht ganz so toll werden sollte, kann ich auf das vergangene Jahr zurückblicken. Es war toll. Danke!!

Ich wünsche euch ganz viel Spaß an Silvester und kommt gut ins neue Jahr.

Donnerstag, 9. November 2017

Brigitte, du bist toll! - Frauenkram halt

Ich bin ein Mädel. Überraschung! Jep. Bin ich tatsächlich. Und ich mag Mädchenkram. Na gut... Auch nicht wirklich alles. Aber zu einer Sache muss ich stehen: Ich liebe diesen wundervollen Qualitätsjournalismus der diversen Frauenzeitschriften. Eine ganz große Empfehlung jetzt by the way für "Barbara", die Zeitschrift von Barbara Schöneberger. Diese Zeitschrift ist super! Ehrlich. Aber es gibt ja auch diverse Klassiker wie "Bild der Frau" (das Kreuzworträtsel und die Mama-Kolumne sind echt gut) oder der absolute Klassiker schlechthin: "Brigitte". Letztere habe ich noch nie in Papierform gelesen, dafür aber die Appversion auf dem Handy. Beste Unterhaltung für lange Bus- oder Bahnfahrten. Und diese Tipps sind echt der Hammer. Meine Lieblingsrubrik ist übrigens "Liebe". Wertvolle Tipps für eine gelungene Partnerschaft, die sich jede Frau zu Herzen nehmen sollte. (Das ist jetzt übrigens der Punkt, in dem Ironie ins Spiel kommt) Ich hoffe wirklich, dass die Leserinnen das nicht wirklich alles ernst nehmen. Ansonsten versucht jetzt ein Großteil der Mädels Schwung in ihre Beziehung zu bringen, indem sie doch aus Liebe zum Mann einen Blowjob bieten. Das soll angeblich das Vertrauen und die Bindung stärken, wenn man erstmal den ersten Ekel überwunden hat (Kein Witz. Das stand da wirklich so!). Zumindest raten sie von dem fragwürdigen Trend ab, der gerade total gehypt werden soll im Netz: Detox der weiblichen Intimzone, indem man sich eine Biogurke unten... Ich spare mir weitere Ausführungen. Von diesem Trend hätte ich ohne die App nie erfahren. Danke Brigitte! Aber der beste Beziehungstipp war wirklich der, mit Tipps, wie man seinen Partner ändern kann. Oder können soll. Leute... Wenn ich eine Person liebe, dann doch wegen des Gesamtpakets! Wo kommen wir denn hin, wenn man denkt: "Dein Körper ist super! Dein Humor auch. Aber irgendwie muss ich dir noch das Golfen beibringen. Das muss mein Freund lieben. Und singen solltest du auch können. Das Backen nicht vergessen. Danach kümmern wir uns um deine Nase. Die ist ein bisschen groß. Und dann bist du mein Traummann. Ganz ehrlich, Liebling." Ach wirklich. Das hat mich echt ein wenig aufgeregt. Kurz danach kam ein Artikel in dem es um das Thema Singledasein ging und wie man es schnell beendet. Man solle nicht zu anspruchsvoll sein. Da scheinen sich die Autoren ja wirklich einig zu sein. Nicht. Ganz mein Humor.
Ich kann das alles nicht wirklich ernst nehmen, aber trotzdem lese ich den Quatsch. Weil es mich unterhält. Und hey! Ich hab dadurch wirklich gelernt, wie man einen Lidstrich zieht. Und zudem viel über mein Sternzeichen erfahren. Die Rezepte sind auch nicht zu vernachlässigen. Trotzdem ist und bleibt es Unterhaltung. Liebe Autoren der geliebten Frauenillustrierten: Ihr seid schon toll ;)

Montag, 16. Oktober 2017

Yay!! Ich war in Australien...

... oder auch nicht. Zumindest teilte man mir das letzte Woche bei der Bank mit, als ich einen vorgemerkten Abzug auf meinem Konto entdeckte. 270€. Mal eben so. Begünstigter? Keine Angabe. Aber der Ort und die Währung waren angegeben: AUD (australische Dollar) und Australien. Ich also umgehend den Hörer geschnappt und die Bank angerufen. Dort teilte man mir freundlicherweise mit, dass es eine Abhebung des Betrages an einem australischen Geldautomaten von meinem Konto gab. Ich wäre also mit meiner Karte in Australien gewesen und hätte dort eine Auszahlung vorgenommen. Der Witz an der Sache: Nö! War ich nicht. Weder ich noch meine Karte (und erst recht nicht in Kombi mit meinem PIN) waren in Down-Under. Wir haben fein in Köln auf meinen Urlaub gewartet. Daraufhin sagte man mir, dass der Betrag nun erstmal verbucht sein muss, um weitere Schritte eingehen zu können. Ein Stoppen der Buchung sei nicht möglich. Aber man könne den Betrag zurückbuchen. Weitere Schritte wären erstmal nicht notwendig. Es könne auch eine Lastschrift sein und keine Abhebung von Bargeld. Genau erkennbar sei auch das erst nach der Verbuchung.  Ich solle einfach abwarten. Na toll... Also guckte ich jeden Tag mehrmals nach, ob der Betrag nun von meinem Konto abging. Am Freitag Abend dann die Überraschung: Das Geld wurde noch nicht verbucht. Aber eine zweite Vormerkung zur Abbuchung kündigte sich an. Nochmal 133€. Wie gesagt, es war Freitag Abend. Die Bank hatte bereits zu. Mir wurde mulmig. Irgendwas stimmte da doch nicht!!! Ich versuchte das Wochenende so gut es ging zu genießen und das klappte auch recht gut. Ich hatte ja im Kopf, dass das Geld zurückgebucht werden kann.
Dann heute morgen: Der Betrag ging komplett von meinem Konto ab. Freudig rief ich meine Bank an und wollte das Geld zurückbuchen lassen. Immerhin wäre das ja jetzt laut der jungen Dame am Telefon möglich. Diesmal ging ein junger Mann ran und er erklärte mir, dass ein Zurückholen des Geldes nicht möglich sei. Es handele sich tatsächlich um eine Abbuchung durch einen Geldautomaten - mit PIN und Karte. Panik stieg in mir auf! Hallo?? 400€ sind von meinem Konto verschwunden. Einfach so. Ohne mein Zutun. Mein Konto ist nun vollkommen leer. Da herrscht keine Enge, da herrscht ein klaustrophobischer Zustand nahe eines Vakuums! Hätte ich mich nicht vorher auf die Aussage der ersten Bankmitarbeiterin verlassen, hätte ich meine Karte vorher sperren lassen. Bevor die zweite Abbuchung stattgefunden hatte. Aber ich war ja beruhigt damit, dass nichts weiter passieren und ich das Geld umgehend zurückholen kann. Da sieht man mal, wie schnell sowas passieren kann.
Auf den Rat des Beraters heute morgen, fuhr ich zur Polizei und erstattete Anzeige wegen Betruges. Meine EC-Karte wurde nun auch mittlerweile durch mich gesperrt. Mir wurde bei der Polizei das Vorgehen beim sogenannten "Skimming" erläutert. Von meiner EC-Karte wurde eine Kopie angefertigt und meine PIN ausgespäht. Mit dieser Kopie konnte nun fröhlich Geld von meinem Konto abgeholt werden. Nachdem ich bei der Polizei alles geregelt hatte, klingelte mein Telefon. Die Sparkasse. Ein weiterer junger Mann fragte mich, ob ich schon meine Umsätze angesehen hätte. Ich sei wohl einem Betrug zum Opfer gefallen. ACH NE!!! Was du nicht sagst! Ne, das ist mir noch gar nicht aufgefallen. Ich hab nur so zwei Mal mit euch telefoniert und meine Karte sperren lassen! Ich wurde freundlich gebeten nach Leverkusen zu kommen, um ein Formular zu unterschreiben, das bestätigt, dass ich definitiv nicht im Ausland war. Gesagt getan. Mit dem letzten Bargeld fuhr ich also zur Bank und erledigte alles Notwendige. Jetzt muss ich abwarten, ob das Geld zurückgeholt werden kann.

Das ist also mein erster Urlaubstag. Irgendwie hatte ich mir den ruhiger vorgestellt. Stattdessen durfte ich von Pontius zu Pilatus rennen. Und das, ohne bisherigen Erfolg.

Mein Rat an euch: Guckt euch jeden Geldautomaten ganz genau an, bevor ihr ihn benutzt! Rüttelt an der Karteneingabe, ob ein Aufsatz angebracht wurde. Das gleiche gilt für die Tatstatur. Haltet eure Pineingabe zu, so gut es nur geht. Ganz genau schützen kann man sich leider nicht. Ich hab auch immer darauf geachtet und bin jetzt doch selbst zum Opfer geworden.
Ich hoffe einfach nur, dass sich jetzt alles zum Positiven für mich regelt. Drückt mir bitte die Daumen!

Dienstag, 3. Oktober 2017

Ach ihr lieben Horrorclowns...

Ich bin verliebt. Naja. Also nicht verliebt. Eher verzückt. Und zwar von Horrorclowns. Das, was andere in Angst und Schrecken versetzt, bringt mir ein zufriedenes Lächeln. Letzten Samstag war ich in "Es". Ich gebe zu, das Buch vorher nicht gelesen zu haben, aber trotzdem wollte ich den Film sehen. Pennywise lächelt einfach zu verschmitzt von den Plakaten und im Trailer... Und ich wurde wirklich nicht enttäuscht! Der Film ist gut. Wirklich. Liest man andere Kritiken, ist die Meinung geteilt. Zu langweilig. Zu langatmig. Zu viel Witz in einem Horrorfilm. Für mich ist er genau nach meinem Geschmack. Ich mag keine Splatterfilme. Eher den schönen Nervenkitzel eines Thrillers, bei dem sich der meiste Horror im eigenen Kopf abspielt. The Others, The sixth sense, Die Frau in Schwarz, Insidious,... Um nur einige tolle Filme zu nennen. Und jetzt Es. Der Film ist eine tolle Mischung aus allem. Blut, Witz, Psycho, Ekel. Und eben Pennywise :) Jedes mal, wenn er auf dem Bildschirm als Clown auftauchte, war ich verzückt. Der Schauspieler hat es einfach drauf, dieses Psycholächeln des Clowns aufzusetzen. Es hat ein bisschen was vom Stil von Jim Carrey. Als Grinch hatte er auch dieses Grinsen. Und genau das ist es, was ich an Horrorclowns so mag. Sie sind von Grund auf böse, aber dabei doch so unfassbar verrückt sympathisch. Man könnte fast meinen, ich wäre genau so verrückt, weil ich diese Clowns so mag :) Stimmt vielleicht auch. Aber vielleicht habe ich auch einfach nur eine Schwäche für psychisch angeknackste Persönlichkeiten, die ihren eigenen Weg gefunden haben - und sei es auch als bitterböse Figur. Mit meiner Meinung zu Horrorclowns scheine ich auch keineswegs alleine dazustehen. Bestes Beispiel: Eddie aus Walibi Holland. Ich durfte ihn vor 4 Jahren oder so persönlich sehen im Park. Und wisst ihr was da los war? Es standen massig Kinder um ihn rum, um ein Foto mit ihm zu machen. Und nicht nur Kinder. Wenn man ihn gesehen hat, müsste man meinen, dass die Kleinen schreiend vor ihm weg rennen. Spitze gelbe Zähne. Tiefes furchiges Gesicht. Gelbe blitzende Augen. Er sieht alles andere als lieb aus. Aber er ist sympathisch! Gut, er tötet Menschen... Aber jeder hat Fehler ;) Diese Figur ist einfach so toll inszeniert, dass man ihn einfach mögen muss. Nicht ohne Grund wird er in nationale TV Shows geladen, obwohl er eigentlich "nur" eine Horrorfigur eines Freizeitparks ist. Und ich mag ihn auch. Und Pennywise. Und viele andere Horrorclowns. Nennt mich ruhig verrückt! Ich tu es selbst auch ;)

Sonntag, 24. September 2017

Gedanken...

Tja... Ein großer Tag in Deutschland. Ein großer Tag für die Demokratie. Und leider ein großer Tag für die AfD. Ich bin keine große Rednerin in politischen Dingen. Komplett ahnungslos bin ich in der Thematik ganz bestimmt nicht, aber eigentlich halte ich mich bei Wahlen vorher und nachher raus aus öffentlichen Bekundungen. Da ich aber gestern einen Ort deutscher Geschichte besucht habe, der mich mehr als glücklich schätzen lässt, in der heutigen Zeit zu leben und mich das bisherige Ergebnis unserer Wahl mehr als schockiert, muss ich doch ein paar Gedanken loswerden.

Gestern habe ich mit meinem Freund das KZ Ravensbrück besucht. Dieser Ort ist bedrückend. Ich hatte noch nie so viele Gedanken auf einmal. Mitleid, Hass, Wut, Unverständnis, Trauer, Ekel aber auch Glück, Freude und Hoffnung. Glück darüber, in der heutigen Zeit leben zu dürfen. Freude, dass wir in einer Demokratie selbst mitentscheiden dürfen, wer uns regiert. Hoffnung auf ein Leben, ohne Fremdenhass, in der so etwas wie vor ca. 70 Jahren nicht mehr passiert. Und heute? Höre ich einen Satz der AfD, der ungefähr so lautet: "Wir werden Frau Merkel jagen. Wir werden uns unser Land zurückholen!". Ich habe diesen Satz gerade gehört und eine Gänsehaut bekommen! Irgendwie erinnert mich das an eine ganz dunkle Zeit...
Liebe Wähler der AfD: Tickt ihr noch ganz sauber? Ist euer Ziel erreicht? Das, was ihr wolltet? Hört ihr dieselben Worte wie ich? Macht euch dieser, Entschuldigung, verbale Dünnschiss keine Angst? Ihr könnt mir doch nicht wirklich erzählen wollen, dass euch das Hoffnung auf ein besseres Deutschland macht!
Ich habe eben mit meinem besten Freund über das Wahlergebnis gesprochen. Und er hat einen wahren Satz gesagt: "Aber wir müssen alle zusammen halten, dass rechts nicht lauter wird". Ich finde das ist ein toller Abschlusssatz für heute. Ich bin gespannt was da auf uns und unsere Regierung zu kommt.

Freitag, 2. Juni 2017

Die folgenden Bahnen verzögern sich - Und ich bin schuld!

Ach... Mensch... Wisst ihr, manchmal ist es schade, dass ich so gut erzogen wurde. Gerade steige ich in die Bahn nach Hause, als im Vierer vor mir ein Mann aussteigt. Ein anderer Mann schräg gegenüber ruft ihm freundlich zu: "Eeeeyy!!!". Schnell schaue ich auf den Sitz des Mannes, der soeben die Bahn verlassen hat und sehe einen 20€ Schein. Ich schnappe mir den Schein und rufe aus der Bahn dem Mann zu, dass er etwas verloren hat. Der Mann hört aber nicht. Schnell stecke ich den Arm in die sich schließende Tür und rufe nochmal. Nix. Der Geldschein in meiner Hand kam nicht zu seinem Besitzer zurück. Die Tür schließt sich endgültig und die Bahn fährt los. Kurz ärgere ich mich, dass ich nicht ausgestiegen bin und die nächste Bahn 10 Minuten später genommen habe. Hauptsache der Mann hätte sein Geld bekommen. Ich bin aber in der Bahn geblieben. Gut. Dann wenigstens das Geld beim Fahrer abgeben, denke ich mir. Aber: Der Mann, der so fürsorglich "Eeeeeyyy!" schrie, anstatt selbst dem Mann zu folgen, steht auf einmal hinter mir und hält mir seine geöffnete Hand hin. "Danke! Hab ich gefunden! Dat is dir wohl klar, Liebchen!" Ich entgegne nur: "Sie haben den Schein entdeckt. Stimmt. Aber er gehört Ihnen genau so wenig wie mir." und gehe weiter zur Fahrerkabine. Der Typ folgt mir und fällt wieder in seine äußerst nette "Eeeeyyy-Schiene": "Jetzt hör mal zu. Gefunden ist gefunden. Das ist meins, verstehste?! Also her damit!!!" Da der gute Mann anscheinend nur seinen eigenen Ton versteht, antworte ich in meiner charmantesten Art: "Nix da! Das gehört dir nicht, verstanden? Ich gebe das Geld jetzt beim Fahrer ab! Deinen heutigen Alkoholvorrat musst du dir anders finanzieren. Verstanden??" und kurz bereue ich den Satz, denn die Bierflasche in seiner Hand kommt meiner Nase auf einmal gefährlich nah... Kurz gucke ich in die Runde und hoffe auf Hilfe anderer Fahrgäste. Aber nix da. Mich würde es nicht wundern, wenn von der Aktion demnächst ein Video auf YouTube erscheint. Ich sehe nämlich nur in ihr Handy vertiefte Menschen. Aaaarrrgh!!! Ich überlege kurz aufzugeben und dem Typen einfach das Geld zu geben, aber nein!! Er hat das Geld nicht verdient. Ein höfliches "Eeeeyyy!!" verdient einfach keine Belohnung. Zum Glück geht die Fahrertür auf und der Fahrer guckt nach, was da in seiner Bahn los ist. Gott sei Dank!!!! Ich schildere ihm kurz die Situation und befürchte schon, er sagt ich solle dem äußerst netten Gesellen das Scheinchen geben, damit Ruhe ist. Aber nö! Ich habe einen tollen Fahrer erwischt, der Mr. Höflichkeit himself die Leviten liest. Und zwar in seiner Muttersprache. Etwas anderes hätte der Typ ja eh nicht verstanden... "Jung, jetzt halt den Ball flach!!! Hinsetzen, Schnauze halten und lass mir die Frau in Ruhe! Das Geld nehme ich!". Daraufhin gab Mr. Charming allerdings nur weitere Nettigkeiten zum Besten. So gab er mir den Spitznamen "Olle Funz!" (für die Nicht-Kölner: Funz = Fot*e. Ihr versteht...) und dem Bahnfahrer den netten Namen "Wich**r". Unter anderem. Ich muss dazu sagen, dass die Bahn während unserer netten Liaison natürlich nicht weiterfahren konnte. Wir standen also mehrere Minuten an der Haltestelle und stauten den kompletten Verkehr hinter uns. Und zwar so lange bis die KVB-Sicherheit ankam und Mr. Charming in Empfang nahm. Nachdem der Mann entfernt war, ging der Fahrer auf mich zu und hielt mir den Schein entgegen: "Hier Mädchen. Den hast du dir verdient!". Als ich aber weiterhin dankend ablehnte mit dem Hinweis auf das bevorstehende Karma, lächelte der Fahrer nur, ging in seine Kabine und fuhr mich "nach Hause". Glaubt mir, sowas brauche ich auch nicht nochmal... Aber ich fühle mich gut! Und wer weiß, vielleicht meldet sich der "Verlierer" ja bei der KVB und bekommt sein Geld. Wünschen würde ich es mir.

Freitag, 3. März 2017

Willkommen zurück, liebe Pappnase!

Aschermittwoch ist nun schon 2 Tage vorbei. Und irgendwie fehlt mir was! Das letzte lange Wochenende war vollgepackt mit Karneval! Ich hatte mir zwar vorgenommen dieses Jahr wieder etwas zu feiern, aber dass es so "eskaliert" war definitiv nicht geplant! Donnerstag ging es los mit Karneval auf der Arbeit. Meine Güte, was habe ich mich auf das Verkleiden gefreut! Da ich in einer Bank arbeite, entschied ich mich für das "kleine Schwarze" mit weißem Tüllrock drunter, meinem pinken Hütchen und natürlich rote Nase! Bankgemäße Verkleidung, wie ich finde :) Arbeiten musste ich trotzdem und danach ging ich auf die betriebsinterne Feier um später dann weiterzuziehen. Erster Tag: Abgehakt!
Freitags nach der Arbeit wollte ich eigentlich Zuhause bleiben. Aber es kribbelte in den Füßen. Spontan schmiss ich mich wieder ins Kostüm, bin nach Köln und verabredete mich spontan mit Freunden. Es ging auf eine wunderschöne Party der KJG in Ehrenfeld, auf die wir 2 Stunden in der Kälte warteten, um rein zu kommen. Es war eine so tolle Party! Nicht ohne Grund, war ich erst um 5 Uhr morgens im Bett. Sonntag ging es weiter.
Eigentlich wollte ich erst abends los. Mittags klingelte aber mein Handy. "Stina! Wir haben noch eine Karte! Zieh dich um und komm sofort zum Tanzbrunnen!". Und ich dachte mir, okay! Umziehen und schminken in 10 Minuten! Gekonnt ist gekonnt! Ich war also mega spontan auf einer Party im Tanzbrunnen mit diversen Bands. Höhner. Paveier. Klüngelköpp. Cat Ballou. Ich hatte bisher nichts von der Tärää-Party gehört und war echt überrascht vom Programm dort! Für 11€!!!! 6 Stunden Programm. Wieder mega spät lag ich im Bett, um am Montag wieder früh raus zu müssen. Rosenmontag in Köln!!!! Ein letztes Mal verkleiden und schminken. Bis um 19 Uhr stand ich in der Kälte. Total müde. Mit Kater. Es war einfach grandios!

Was ist also das Fazit dieser Session? Welcome back, Pappnasentrine!!! Sie lebt also doch noch. Und wisst ihr was? Ich freue mich total! Ich hatte so tolle Tage. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so oft und so lange unterwegs war... Ich glaube noch nie! Karneval ist toll. Punkt. Vor allem, wenn man mit richtig tollen Menschen zusammen feiert. Ihr Lieben: Danke, dass ihr mich mitgezogen habt :-* Das war das, was ich gebraucht habe.

Dienstag, 14. Februar 2017

Valentinstag!!??

Es ist der 14. Februar. Und was "feiern" wir an diesem Datum? Es ist nicht nur der Tag vor dem Hochzeitstag meiner Eltern. Nein. Es ist Valentinstag. Der erste Valentinstag seit 2 Jahren, den ich als Single begehe. Jetzt könnte man meinen, ich verkrieche mich heulend aufs Sofa und verfalle in totale Melancholie. Oder ich nehme mir vor, die berühmten glücklichen Pärchen im Park zu vergiften. Aber nein. Mir ist heute morgen eine ganz wichtige Person eingefallen, an die ich heute denken möchte. Eine Person, die ich sehr sehr gut kenne, aber massiv vernachlässigt habe die letzten 2 1/2 Jahre. Die vielleicht wichtigste Person in meinem Leben. Ich habe sie außer Acht gelassen und ignoriert. Ohne zu merken, wie sehr sie mir fehlt! Einfach weitergelebt ohne Zweifel daran, dass ich mit ihr besser dran bin und sie mir einfach nur gut tut. Die Person, die mir Mut gemacht hat, auch in den schwierigsten Zeiten. Die mir neben vielen anderen geholfen hat, aus einem sehr tiefen Loch zu kommen. Eine Person, der ich es verdanke, nun 40kg weniger zu wiegen, weil sie mir gezeigt hat, wie ich durchhalte und es heute wieder tut. Die mir bewusst gemacht hat, dass ich toll bin. Das ich hübsch bin und mir Selbstvertrauen gegeben hat.Und zu guter Letzt auch und vor allem die Person, die mir gezeigt hat, dass ich mich nicht verstellen muss, um Anderen zu gefallen. Ich meine die Person, die genau so aussieht, wie ich, aber immer irgendwie positiver denkt als ich es tu. Ich meine mein wahres Ich. Meine Persönlichkeit und mein Spiegelbild. Irgendwann kam der Zeitpunkt, in der sie mir zeigte, dass ich nicht mehr ich selbst bin. Und dafür bin ich ihr mehr als dankbar! Liebes "Ich", Danke, dass ich wieder zu dir finden durfte und damit zu mir selbst. Du bist mir wichtig! Ich möchte, dass du das weißt.

Auch wenn es egoistisch klingen mag, jeder sollte sich lieben. Ich kann von mir behaupten, dass ich es (endlich wieder) tue.

Ihr wunderbaren Leute da draußen, habt einen schönen Valentinstag :)

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Ich habe ein Problem...

Liebe Menschen. Ich habe wirklich ein Problem. Wenn ich shoppen gehe, fällt es mir ziemlich leicht. Ich habe genau eine Abteilung, in der ich etwas finde. Begrenzt auf wenige Regale - die Übergrößen. Dort sind mal mehr und mal weniger hübsche, aber immer funktionelle Kleidungsstücke. Und mittlerweile sind die Teile größtenteils wirklich modisch! Vorbei ist der "Sackzwang" ab Größe 48. Eben wollte ich auch schnell mal kurz nach einer Hose gucken. Ich also ab in die altbekannte Abteilung und zu den Hosen. Und was soll ich sagen? Ich hab nix gefunden! Und warum? Es war mir dort alles zu groß! Ich bin fast verzweifelt!
Das kannte ich bisher nicht. Es waren wie fast immer drei schöne Jeans zur Auswahl. Normalerweise wird dann nach der passenden Größe geguckt und gut. Jetzt holte ich mir meine eigentlich immer passende Größe raus. Sie sah ziemlich groß aus. Aber gut. Dann wurde heute mal anprobiert. Ich schlüpfte in die Hose und merke schnell: Nä! Das wird nix. Die ist viel zu weit. Freudig erregt hing ich die Hose zurück und suchte nach einer kleineren Größe. Und fand nix! Etliche Nummern größer war kein Problem. Aber aus einer Hose Zwei nähen wollte ich nicht. Ich zur Textilfachverkäuferin um zu fragen, ob es die Hose auch noch kleiner gibt. Sie guckte sich die Buchse an und was sie dann sagte, war unfassbar! Sie sagte: "Tut mir Leid. Hier bei den Übergrößen nicht. Gucken sie mal unten in der Damenabteilung." Ich musste grinsen. Nicht weil ich mich freute, sondern weil ich sie nicht ernst nahm. Trotzdem guckte ich mal. Ab zu den Jeans. Eine Schöne war schnell gefunden. Dann der spannende Teil - die Größe. Und was soll ich sagen? Ich fand sie! Die Größe kleiner. Jetzt wollte ich es wissen und ging in die Umkleide. Spannung. Ich schlüpfte rein. Ich machte die Hose zu. Sie passte! Ich guckte mich drei Mal im Spiegel an. Ein Tränchen... Das letzte mal habe ich in der Damenabteilung eine Hose eingekauft, als ich 12 war. Und das nur, weil alles in der Kinderabteilung zu klein war. Ich habe noch nie so gerne eine Hose zur Kasse getragen. Es ist zwar die größte Größe der Damenabteilung, aber es ist nicht die Kleinste aus den Übergrößen. Und wisst ihr was? Das fühlt sich echt gut an. Aber auch total fremd und komisch. Das ist mein Problem. Ich muss mein Einkaufsverhalten umstellen. Ich find nix mehr bei den Übergrößen. Aber es gibt größere und schlimmere Probleme, oder? ;)

Dienstag, 12. Juli 2016

Ein Schwein ruft mich an. Doch keine Sau interessiert sich für mich!

Eigentlich dachte ich ja, dass die heutige Weltbevölkerung trotz aller Ausfälle wenigstens noch ein kleines Bisschen Erziehung genossen hat. Oder zumindest ein winziges Stück Anstand. Seit ich aber mein Berufsleben weitestgehend am Telefon verbringe (und das immerhin schon 10 Jahre lang), ist meine Hoffnung massiv gesunken. Ich betreue und berate Kunden am Telefon. Inbound. Das heißt, die Kunden rufen mich an um Hilfe zu erfahren. Leider gibt es da einige Typen, die den Respekt vor unserem Job nicht ganz so zeigen. Ich zähle mal auf...

1. Typ: Der nörgelnde Handytelefonierer
Ich glaube wir alle wissen schon aus dem privaten Bereich, dass die Handyverbindung nicht immer die Beste ist. Selbst wenn jemand aus seinem Büro vom Handy aus anruft, ist es teilweise sehr schwer den Kunden zu verstehen. Sagt man dann etwas oder bittet darum einen Satz nochmal zu wiederholen, kommen oft so schöne Sätze wie "Hören sie mir doch zu!" So lieber Kunde. Das habe ich getan. So gut es eben ging, war meine Aufmerksamkeit voll auf dich gerichtet. Ehrlich! Aber wenn ich nur einen Satz verstehe wie "Ich .... krrrrhchhhh .... darum .... blubbkrrrzdfz .... Geld .... grkkkkzzpfff .... wichtig! Sehr wichtig!", fällt es mir verdammt schwer den Zusammenhang zu verstehen.

Dieser Typ ist nervig aber leider Alltag. Und die meisten Kunden sind auch wirklich verständnisvoll. Von daher ist er noch akzeptabel. Aaaaber: Es gibt eine Steigerung von nörgelnden Handytelefonierern! Ohja!

2. Typ: Der autofahrende Handytelefonierer
Direkt nach meiner Begrüßung höre ich es schon: Das Rauschen und Widerhallen meiner Stimme. Und sofort wird mir klar, das hier wird ein sehr anstrengendes Telefonat. Anscheinend gibt es wirklich Leute die ganz wichtige Dinge unbedingt bei 180 km/h auf der Autobahn besprechen müssen. Ganz stilvoll mit Freisprecheinrichtung. Das ist ungefähr so angenehm wie sich im Windkanal zu unterhalten mit nachplapperndem Papagei auf der Schulter. Zumindest stelle ich mir die Geräuschkulisse dort genau so vor. Da ist es ehrlicher Weise teilweise sogar echt erleichternd, wenn der Kunde seine Kundenummer nicht zur Hand hat und sich später nochmals melden muss. "Kundennummer? Neeeee. Hab ich kkkrrrzchkl nicht. Ich kkrrrbbhf im Auto! Krrpgbnjkkfff Name ist Horst Müller. Rrrrcccktffg danach suchen???? Piep. Piep. Piep." und das Funkloch hat uns beide erlöst. Hat der Anrufer aber seine Kundennummer dabei, gibt es eine Kombination aus Typ 1 und Typ 2. Das ist gelinde gesagt sehr sehr unschön.

Typ 3: Der kauende Schmatzer
Dieser Typ verhindert keine sachgerechte Beratung. Aber er ist ein Paradebeispiel für fehlenden Respekt. Ich weiß, dass Zeit in der heutigen Welt allgemein knapp ist. Da muss schon mal ein Gespräch in der Mittagspause sein. Das erklärt by the way auch den autofahrenden Telefonierer. Aber muss ich denn während des Gesprächs ein Schnitzel oder sonst was kauen? Selbst Kaugummi kauen ist am Telefon für die zweite Person total ekelhaft. Ich habe nichts gegen einen kleinen Schluck Kaffee zwischendurch. Ich selbst habe mir in jahrelanger Arbeit ein am Telefon unauffälliges und unhörbares Trinken antrainiert ;) Vollstes Verständnis für den kleinen Schluck zwischendrin. Aber ein dauerndes Schmatzen und am besten noch mit vollem Mund reden ist unhöflich, ekelerregend und absolut indiskutabel! Ich meine, setzt ihr euch bei eurem Bankberater auch schmatzend an den Tisch und beißt genüsslich in einen Döner, während ihr über ein Darlehen sprecht und Geld fordert? Nein? Gut! Warum dann bei mir am Telefon. Gleiche Situation wie beim Bankmenschen um die Ecke, nur ohne Blickkontakt. Soviel zum Thema Respekt meinem Beruf gegenüber.

Typ 4: Der Pinkler
Der Typ tut genau das, was der Name verrät. Ich weiß beim besten Willen nicht, was die Menschen dazu antreibt, während eines Telefonats ihr Geschäft zu verrichten. Ich meine, gut, während der Warteschleife hat man genug Zeit noch schnell auf´s Örtchen zu springen, aber warum um alles in der Welt nimmt man dann sein Telefon mit? Wenn man wirklich muss und es gar nicht anders geht: Lautsprecher an, schnell Pipi machen und ab ans Telefon zurück. Ansonsten vielleicht einfach die 15 Minuten einhalten. Eine wirklich wahre Geschichte: Ich klickte auf "Bereit" um ein neues Gespräch anzunehmen. Der Call kam auch sehr schnell rein, also war viel los in der Warteschleife. Noch vor der Begrüßung, hörte ich ein Plätschern. Ich nannte meine Grußformel und der Anrufer hielt ein. Während des Telefonats, hörte ich es immer wieder Plätschern, wenn ich redete. Er befand sich also immer noch im gekachelten Bereich seiner Wohnung. Anscheinend dachte der Kunde, ich würde das nicht mitbekommen. Nach der Verabschiedung legte ich nicht auf, denn der Kunde beendet das Gespräch und sollte demzufolge auch als erster auflegen. Tat er aber nicht. Ich hörte, wie er die Spülung betätigte und der Anrufer stöhnte, das sei das längste Pinkeln seines Lebens gewesen -wahrscheinlich auch das Einzige mit einer unfreiwilligen Zuhörerin. Absolut peinlich!

Apropos Stöhnen. kommen wir zum Highlight der Kundentypen.

Typ 5: Der Wi***er
Der Name ist hart, aber er ist Programm. Ich nenne ihn auch fast liebevoll "den Palmwedler". Dieser Typ ist selten, aber nicht so selten wie man glaubt. Nochmal eine absolut wahre Geschichte: Ich arbeitete noch bei einem großen Telefonanbieter, als mich ein Kunde anrief, der wissen wollte, ob es an seinem neuen Wohnort DSL 16000 gibt. Also fragte ich nach der Anschrift und gab sie in mein Prüfsystem ein. Während der Prüfung hörte ich ein Stöhnen. Oooookay... Wer weiß, was der Kunde da gerade tat. Dass meine Vermutung harte Tatsache war, wurde mir klar, als ich auf einmal ein Stöhnen hörte "Ohja du geile Sau!". Man muss dazu sagen, dass ich im 2. Lehrjahr war und gerade einmal 17 Jahre alt. Heute würde der Anrufer von mir die passende Ansage bekommen, aber damals machte ich einfach meinen Job weiter - mit einem bedrückenden Gefühl in der Magengegend. Zum Glück legte der Kunde auf, als er "fertig" war - und ich war es auch. Meine Stimme wurde unfreiwillig als Wichsvorlage genutzt! Was um alles in der Welt fällt diesen perversen Menschen ein? Ja gut, die Hotline ist kostenlos und genügend Frauen gibt es dort auch. Aber muss das wirklich sein? Wenn diese Typen wirklich das Bedürfnis haben, sich einen am Telefon runterzuholen, dann sollen die doch bitte auch eine dieser "RUF-MICH-AN-Nummer" wählen und keine unschuldigen Mädels da mit reinziehen, die evtl. mit der Situation heillos überfordert sind. Würde man 5€/Minute für solche Gespräche nehmen, es würde sich wirklich lohnen. Diese Anrufer zeigen nicht nur das nicht vorhandene Quäntchen Respekt vor meiner Berufsgruppe, sondern diskriminieren auch noch Frauen. Ärmer geht es kaum noch. Da sind mir Heiratsanträge oder Urlaubeinladungen von Kunden deutlich lieber. Die kann man noch mit Humor nehmen und die Kunden sind meistens echt nett.


Wenn ihr also das nächste mal bei einer Hotline anruft, begegnet den Menschen bitte genauso, wie ihr allen anderen Menschen auch begegnet - mit Respekt. Nur weil wir euch nicht sehen, heißt es nicht, dass ihr euch benehmen könnt wie absolute Vollhonks! Die meisten Gespräche sind echt super. Liebe Opis, die einem einen Schwank aus ihrer Jugend erzählen und nachher eine Kaffeeeinladung aussprechen, oder nette Kunden mit denen man einfach lachen kann, sind klasse. Leider werden diese Gespräche aber immer weniger und viele entpuppen sich einfach nur als Eskalationsgespräch. Schade eigentlich :)

Donnerstag, 10. März 2016

Ich ess Blumen vs. Ich ess Fleisch

Oh man. Mir geht da etwas verdammt auf die Nerven. Ich muss das jetzt einfach mal in einem Post verfassen und meine Gedanken loswerden. Jeder Mensch hat seine Vorlieben, Macken und Eigenheiten. Jeder Mensch lebt wie er es will. Aber trotzdem hat man doch andauernd Menschen um sich, die einen von ihrer Lebensweise überzeugen wollen. Nehmen wir ein ganz bekanntes Beispiel: Die Zeugen Jehovas. In den Innenstädten stehen sie mit ihren Rollwägelchen und möchten sich mit einem unterhalten. Wortwörtlich über Gott und die Welt. Für sie ist ihr Glauben so wichtig, dass sie meinen jeder sollte Mitglied im Club Jehovas werden. Das machen sie nicht ganz uneigennützig, denn (wenn ich es so ausdrücken darf) sammeln sie neue Mitglieder wie Paybackpunkte und wenn er am Ende seines Lebens genug Punkte gesammelt hat, dann läd Gott seine Seele nach der Apokalypse in den VIP-Bereich ein. Klar! Wäre ich einer von denen und hätte ich auch die Gehirnwäsche über mich ergehen lassen, würde ich auch alles daran setzen Businessclass anstatt Holzklasse zu fahren. Habe ich aber nicht. Ich bin katholisch und das ist für mich mehr als ok. Das teile ich auch den Zeugen mit, die mich bekehren möchten. Dann bekomme ich lächelnd Flyer in die Hand gedrückt, einen schönen Tag gewünscht und die Sache ist gegessen. Die Zeugen Jehovas sind deshalb ganz nette Gesellen. Wir teilen nicht dieselbe Meinung, aber das ist für beide Seiten meistens ok.
Jetzt gibt es aber Unterhaltungen mit anderen Menschen, die ich unfassbar gerne gegen 10 weitere Gespräche mit einem Zeugen eintauschen würde: Gespräche mit einem Veganer oder Vegetarier. Hat man sich auf ein Gespräch mit ihnen eingelassen, ist es auch schon zu spät. Man kann nur verlieren. Egal was man für Argumente bringt, sie werden mit drei Anderen zunichte gemacht. Diese Argumente kann man dann sehen wie man will. Mag sein, dass manches stimmt, aber irgendwann muss auch gut sein. Beispiel? Gut. Der Pflanzenfresser sagt, dass die fleischlose Ernährung viel gesünder ist.
Der Fleischfresser hält dagegen und sagt, der Mensch ist ein Allesfresser und er benötigt auch tierische Elemente um gesund leben zu können. Den Veganern und Co würden viele wichtige Vitamine und Nährstoffe fehlen.
Darauf der Pflanzenfresser: "Das einzige was uns "fehlt", sind die Hormone und das Antibiotika aus dem Fleisch und darauf kann man sehr gut verzichten! Ganz zu schweigen von den vielen schlechten Fetten die ein Fleischfresser zu sich nimmt. Cholesterin und so weiter. Zudem hat ein Pflanzenfresser ein reines Gewissen, denn für sein Essen musste kein Tier sterben".

Und schon ist man von der gesundheitlichen Schiene in die ethische Ecke gerutscht und bekommt einen Vortrag über die unsachgemäße Tierhaltung, Quälerei und Abschlachtung. Das geht immer so weiter, bis man sich dann überlegt, doch mal einen Gemüsebratling zu probieren. Der Vegetarier oder Veganer hat gewonnen. Das heißt nicht, dass man dann gleich Vegetarier oder gar Veganer ist, aber man lässt sich früher oder später drauf ein. Ob man sich dann für ein Leben ohne Fleisch und Käse entscheidet, ist dann eine ganz andere Sache. Dafür ist jeder selbst verantwortlich. Ob er sich eine Ledertasche kauft, ein Mettbrötchen schmiert oder einen Latte Macchiato trinkt - oder eben einen Soja-Latte. Aber es ist eben eine ganz eigene Entscheidung, die ich selbst treffen möchte.
Jetzt habe ich gerade geschrieben, dass man verliert, wenn man sich auf ein Gespräch mit einem Veganer einlässt. Deswegen spreche ich auch nur äußerst selten mit ihnen über dieses Thema. Wer jetzt aber denkt, man sei so vor den Predigten der Fleischlosen sicher, hat sich geirrt. Ohja! Denn der Mensch ist ja nicht dumm. Auch Veganer und Vegetarier nutzen Facebook. Und wie sie es nutzen! Täglich mehrere Postings von Peta und Co werden geteilt. Es werden Videos und Filme verbreitet, die einen bekehren wollen. Egal ob man es sehen will, oder nicht - man bekommt immer wieder neues Futter für die radikale Denkweise eines jeden fleischlosen Köpfchens präsentiert. Das gleicht schon einer Belästigung, mit der keine Spammail-Attacke mehr mitkommt. Ich habe die Nase voll. Es reicht!!!
Ich hasse Radikalisierung in allen Fassetten absolut. Sei es die Hetze gegen Flüchtlinge, der Hass auf die Regierung und daraus entstandene "Alternativen", Islamisten oder eben Hardcore Veganer und Vegetarier. Und ja, ich habe extra alle in einem gemeinsamen Satz aufgeführt! Es geht mir verdammt gegen den Strich andauernd "überredet" werden zu wollen, keine Tiere für meine Tellerfüllung sterben zu lassen. Es ist meine Entscheidung!!!! Nochmal! Ich suche mir aus, an wen oder was ich glaube, was ich anziehe, wen ich wähle, was ich singe und sage, was ich in meiner Freizeit mache und eben was ich esse.

Liebe Veganer/Vegetarier,
lebt wie ihr es wollt! Ich tu es ebenso. Aber ich reibe es nicht jedem unter die Nase und versuche jeden von meiner Lebensweise zu überreden. Ich bin der festen Überzeugung, dass der Mensch Fleisch und Milcherzeugnisse zu einem gesunden Leben braucht. Ihr halt nicht. Okay! Lasst es dabei und gut ist. Vielen herzlichen Dank.

Dienstag, 10. November 2015

Mein Fernweh und das kleine große Glück

Jeder hat es. Jeder genießt es ab und an. Und bei jedem weckt es das Fernweh und tolle Erinnerungen - das eine Getränk oder die eine Speise, die einen an Urlaub erinnert. Bei manchen ist es vielleicht das scharfe Couscous aus Tunesien. Bei anderen das Köttbullar aus Schweden oder die Pommes aus Belgien. Bei mir ist es der Peppermint Mocha aus England. Dieses wunderbare Heißgetränk aus Schokolade und Espresso, dass zugleich ein kühles Gefühl durch die Minze mitbringt. Kein anderes Getränk schafft es, mir sofort das wohlige Gefühl von Urlaub zu verschaffen. Ich leide dauernd an Fernweh nach England. Eigentlich permanent. Und dass ich am Flughafen arbeite, macht mir das Ganze nicht wirklich leichter. Jedes startende Flugzeug, erinnert mich an London und meine vielen Reisen dorthin. Aber nur am Flughafen kann ich sicher sein, dass der Starbucks das doch in Deutschland eher rare Peppermint Flavour da hat. Und so habe ich heute ganze 5€ in einen Becher Glück investiert und mir einen Mocha grande gegönnt. Natürlich mit Pfefferminzaroma :) Die Barista im Starbucks fragte direkt, ob ich häufiger in England unterwegs bin. Denn, dass Deutsche etwas mit Pepperminshot bestellen, hat doch großen Seltenheitswert. Und schon kamen wir ins Gespräch. Über Land und Leute in England. Über die Lebensweise und die Sprache. Wie sich herausstellte, ist sie ein ebenso großer Englandfan wie ich. Solche Momente sind Gold wert! Man erschafft sich mit Wenig, einen großartigen Moment, der sofort gute Laune macht. Eigentlich war ich total fertig von der Arbeit und echt gestresst. Doch dieser Becher Glück und dieses Gespräch, hat meine Laune sofort gebessert. Am Bahnhof erst, sah ich den Smiley von ihr auf meinem Becher. Mein Grinsen wurde noch größer. Das waren die am besten investierten 5€ der letzten Monate.
Wenn ihr auch gerade Fernweh habt, oder schlechte Laune, dann bringt euch das Gefühl aus dem Urlaub zurück und kocht euch das Couscous. Holt euch die Pommes. Oder ab zu Ikea und Köttbullar essen! Oder guckt euch einfach Urlaubsbilder an. Ich sage es immer wieder: Manchmal sind es die kleinen Dinge, die einem großes Glück bringen.

Und jetzt fahre ich zufrieden nach Hause und plane den Flug nach London. Ich habe da nämlich noch ein Geburtstagsgeschenk zur Einlösung offen :)

Mittwoch, 5. August 2015

Sexismus am Arbeitsplatz? Der tägliche Unsinn an der Sicherheitskontrolle

Wie ja einige wissen, arbeite ich am Flughafen im Sicherheitsbereich und jeden Tag passiere ich 3 Sicherheitskontrollen - 2 am Eingang und 1 am Ausgang. Jedes mal besteigt in einem die leise Bitte, nicht zu piepsen. Das heißt so schnell wie möglich durch die Kontrolle zu kommen ohne großes Kuscheln und Abtasten der Sicherheitsleute. Heute hatte ich aber das große Los gezogen, mit meinen Schuhen an der Kontrolle zu piepsen. Hieß für mich: Arme austrecken, Schuhe ausziehen und abtasten lassen. Eben beim Ausgang, stand nur ein einzelner Mann an der Schleuse als das Gerät bei mir anschlug. Laut rief er zu seinen Kollegen "Eine Frau bitte! Die Dame hat gepiept!", um eine Kollegin zu rufen, die mich abtastet. Ich sagte nur, dass ich auch einen Mann nehmen würde. So kämen wir alle ja schneller durch die ganze Sache. Darauf entgegnete mir der Herr aber sofort: "Nein! Das geht doch nicht! Sie sind doch eine Frau! Ich darf sie als Mann nicht abtasten.". Nunja. Also wartete ich darauf, dass die Kollegin des netten Herren ankam um ihren Job zu tun. Zeitgleich kam eine andere Kollegin von mir zur Kontrolle und auch sie piepte. Die Sicherheitsfrau tastete zuerst mich ab um anschließend meine Kollegin zu prüfen. Aus Spaß sagte ich: "Bei meiner Kollegin lassen sie besser den Mann abtasten." Meine Kollegin grinste und sagte zur etwas verdutzten Sicherheitsfrau: "Also um ehrlich zu sein, ich finde Sie ja sexuell anziehender als ihren Kollegen. Vielleicht sollten Sie ihr System hier mal überdenken." Genau das meinte ich mit meiner spitzen Bemerkung - meine Kollegin ist nämlich bekennende Lesbe. Jetzt also die Frage: Warum sollen Männer nur Männer abtasten und Frauen nur ihresgleichen? Das ist doch blanker Unsinn. Mit dieser Regelung, unterstellt man der zu kontrollierenden Person und den Kontrolleuren doch sofort eine heterosexuelle Ausrichtung. Eine Frau kann es genauso anregend finden, eine Frau abzutasten oder abgetastet zu werden. Genau das gleiche unter den männlichen Kollegen. Ist das schon sexismus am Arbeitsplatz? Lässt sich drüber streiten, aber Tatsache ist es. Ich hätte absolut kein Problem damit, wenn mich ein Mann abtastet und ich nicht erst auf die weibliche Verstärkung warten muss und so früher einstempeln kann oder einen Bus früher bekomme. Sollte man vielleicht mal drüber nachdenken.

Sonntag, 12. Juli 2015

Kölner Lichter 2015

Gestern war wieder das Lichterspektakel in Köln schlechthin: Die Kölner Lichter. Dieses Jahr wollten wir uns die Lichter mal von einer anderen Perspektive aus ansehen und hatten Karten für ein Konvoisschiff. Wir waren gespannt wie es wohl sein wird. Immerhin fährt man auf dem Schiff über 7 Stunden! Aber frohen Mutes fuhren wir los nach Köln und suchten das Schiff. Abfahren sollte es von Brücke 17. Allerdings stand der Name des Schiffes mit Abfahrtzeit an Brücke 18. Suuuuuper. Wo legt das Schiff denn jetzt ab? Ich an Brücke 18 den Kapitän eines anderen Schiffes gefragt. "RheinStar? Ja Moment. 3 Leute wurden da auf unser Schiff umgebucht. Aber Burmann hab ich nicht auf der Liste. Eigentlich sollten wir von Brücke 17 starten aber warum auch immer sind wir jetzt auf 18 verlegt. Wir stehen hier aber auch nicht auf dem offiziellen Ablegeplan...", teilte mir der freundliche Mann mit. Na super. Chaos schon vor dem Einstieg. Aber wir haben es eine Stunde später tatsächlich auf unser Schiff geschafft - von Brücke 17... Dort wurden wir zu unserem Tisch gebracht. Ein Mitteltisch, den wir mit zwei anderen Pärchen teilten. Komplett mittemang saßen wir da im Weg der Kellner. Super Idee! Naja. Vielleicht bringt das Essen ja doch etwas mehr gute Stimmung. Angesagt war ein italienisches Buffet. Ich freute mich also auf Bruscetta und Tomate-Mozarella. Und das, was uns später dann doch auf dem Tisch serviert wurde, war wirklich komplett italienisch - Wurstplatte mit Kartoffelsalat :D Typisch italienisch. Wirklich. Wir hatten aber nur ein kleines Brot, denn in der Wartezeit bis zum Essen, hatten wir uns einen Schlachtplan überlegt: Schnell eine Kleinigkeit essen und dann während alle anderen noch schnabulieren einen Platz am Sonnendeck sichern. Gedacht und getan! Wir hatten einen tollen Platz direkt am Rand und freuten uns auf die Wunderkerzen und Feuerwerke. Zudem hörte man oben den wunderbaren (hust) Alleinunterhalter nicht ;)
Naja. So ließ es sich aber wirklich aushalten. Wir ließen uns den Wind um die Nase wehen und unterhielten uns mit unseren Nachbarn. Ein wirklich lustiges Ehepaar. Der Mann hat die Karte seiner Frau last minute zum Geburtstag geschenkt, weil er noch kein Geschenk hatte. Echt lustig die beiden. Die Frau saß am Rand und ihr Mann neben ihr. Irgendwann drehte sich der Mann zu seiner Frau um und fragte ganz trocken: "Bist du noch da? Gut. Ich dachte schon du wolltest U-Boot spielen." :D :D :D
So fuhren wir bestens unterhalten bis Wesseling. Vorbei am Sitz der Ruderclubs, vondem aus die Achter ihr Rennen starten. Holla! Ich wusste echt nicht, dass die von soooo weit hinten starten. Das ist echt eine riesen Strecke! In Wesseling angekommen, drehten wir und stellten uns zum Konvoi auf. Ich hatte Angst, dass wir ganz zum Schluss fahren würden und die Wunderkerzen nur noch ausglimmen sehen. Aber wir fuhren an zweiter Stelle ganz vorne und ich freute mich, doch alles sehen zu können. Dass wir aber die Wunderkerzen und Begrüßungsfeuerwerke nur beim zurücksehen ansehen konnten, wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht :( Ganz vorne ist also auch doof. Egal. Der Konvoi war wunderschön! In der Kurve mal nach hinten geschaut und die anderen Schiffe angesehen. Den Leuten zugewunken. Irgendwie hatte ich schon fast das Bedürfnis Kamelle zu werfen. Es war echt wie Rosenmontag im Zug :D Dann sahen wir den Dom und wussten, dass jetzt der schönste Teil des Konvois kommt: Einfahrt unter wunderschöner Musik ins Wunderkerzenmeer. Tatsächlich brannten die Kerzen auch schon für uns! Es sah so wunderschön aus! Nur die Musik war bei der Einfahrt nicht ganz so beeindruckend. Unser Kapitän ließ nämlich einfach die Partymusik an Deck laufen und so genossen wir das Meer an Wunderkerzen untermalt von "Dicke Mädchen haben schöne Namen"... Ganz großes Kino. Mittlerweile waren wir fest davon überzeugt, die Lichter 2016 wieder vom Ufer anzusehen. Unser Schiff fuhr noch ein Stück weiter bis Mülheim und drehte dann wieder um sich zum Feuerwerk aufzustellen. Kurz vor der Zoobrücke blieben wir stehen und ich hatte schon tierisch Wut, dass wir nur die Brücke sehen würden. Zum Glück rutschten wir aber noch ein Stück nach vorne direkt vor die Brücke. Dann begann das Feuerwerk. Es war schön. Ein wunderschönes Feuerwerk! Soll es zumindest gewesen sein, hörte ich. Denn ich sah nur das Führerhäuschen unseres Schiffes. Zumindest die Musik hörten wir dank des Streams von Radio Köln komplett und sehr gut.

Fazit: Nie wieder Schiff! Am Ufer ist es einfach viel schöner. Man sieht den kompletten Konvoi mit wunderschöner Musikuntermalung (keine Höhner!), man ist mittendrin mit Wunderkerzen in der Hand. Und das Feuerwerk sieht man auch komplett. Schiff? Neee danke. Das war eine Erfahrung im Leben, die man jetzt auch auf der Liste abhaken kann...

Sonntag, 15. Februar 2015

Die Entkarnevalisierung hat begonnen...

Mittlerweile ist schon Karnevalssonntag und die Session in vollem Gange. Nunja. Was soll ich sagen. Dieses Jahr ohne mich. Ich habe kein Kostüm dieses Jahr. Gar keins. Nur meine Fiona liegt unter meinem Bett und könnte bei absolutem Notfall herausgekramt werden. Die einzige komplette Sitzung, die ich dieses Jahr sah, ist eine alte TV Sitzung vom letzten Jahr. Ich muss gleich zu einem Karnevalsumzug und habe absolut keine Lust und werde da unkostümiert auftauchen. Was ist da bloß mit mir passiert? Wo ist der Jeck in mir geblieben? Ich habe wirklich gar keine Lust auf Karneval dieses Jahr. Und damit meine ich wirklich gar keine! Wo ist die Pappnasentrine geblieben? Wo die Freude und Lust mit einem Kölsch in der Hand durch die Gegend zu schunkeln? Liegt es an der letzten Session, die ich wirklich im kompletten Umfang ausgenutzt habe? Es fing am 11.11. am Heumarkt auf der Bühne mit Marie Luise Nikuta an, ging über diverse Sitzungen und der Lanxessarena weiter, gipfelte im Rosenmontagszug, den ich mit Schmerzen am ganzen Körper vom Kamelle werfen und Laufen abschloss und endete bei meiner allerersten Nubbelverbrennung. Also das komplette Programm. Vollgepackt bis oben hin. War das der Karnevalsoverkill? Der beschlossene Tod von Pappnasentrine und meinem Karnevalsgen? Nun, ich hatte mit meinem Chor zwei Auftritte mitgemacht bei zwei wunderbaren Pfarrkarnevalssitzungen. Auch da ging ich ohne große Lust hin. Als ich dann aber durch den Saal, der feiernden und kostümierten Menge ging, war ich glücklich. Ich hatte Spaß und ich glaube sogar, ein kleines aber feines Kribbeln gespürt zu haben. Ist die Pappnase in mir also doch noch nicht tot? Liegt sie nur im Aschermittwochsschlaf seit 2014? Irgendwie habe ich doch wieder Lust auf die Bühne zu gehen. Mir fehlt die schöne Pappnasenzeit mit Auftritten in Köln und Düsseldorf. Andererseits fehlt mir der Antrieb den Karneval wieder zu lieben... Vielleicht ändert sich das ja nächste Session wieder und ich bin wieder die alte Jeckin mit Pappnase und Freude am jecken Treiben. Bis dahin werde ich einfach versuchen wieder Freude dran zu bekommen und mir gleich die ein oder andere Kamelle fangen und vielleicht sogar ein bisschen schunkeln ;) Ich wünsche euch allen ganz viel Spaß beim Feiern und noch ganz tolle jecke Tage! Ich werde am morgigen Rosenmontag im Büro sitzen. Vielleicht sogar etwas wehmütig? Wer weiß...
Die Stina :)

Donnerstag, 10. Juli 2014

Lieber Gott... - Vollkommene Dankbarkeit

Es gibt Dinge, die man eigentlich nicht öffentlich verkünden sollte. Dazu gehören auch Gebete. Aber ich bin der Meinung, dass solche Dinge in besonderen Momenten einfach in die Welt getragen werden sollten.

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Lieber Gott,

Ich danke dir aus ganzem Herzen für das, was du mir in den letzten Tagen/Wochen/Momenten gegeben hast. Ich bin dir für alles dankbar. Für die Tiefen. Für lehrende Momente. Für wundervolle Zeiten. Für Begegnungen. Für "Zufälle". Ich danke dir. Es sind Geschenke, die ich in Ehren halten werde. "What if your blessings come through raindrops? And what if your healing come trough tears?..." Liedzeilen, die mir aus vollstem Herzen sprechen.
Danke, dass du mir beistehst. Danke.
Amen.

Montag, 10. Februar 2014

Marius ist tot. Ohwei... Was habt ihr da nur gemacht??

Am Wochenende machte es de Runde: Die Giraffe "Marius" wurde in einem dänischen Zoo getötet und den Löwen zum Fraß vorgesetzt. Ohheiohei!!! Binnen weniger Stunden brach ein weltweiter Shitstorm über den dänischen Zoo aus. Der Zoo hat bestimmt auf ein wenig Aufmerksamkeit mit dieser Aktion gehofft, aber so viel Aufmerksamkeit und vor allem so eine schlechte, war mit Sicherheit nicht geplant. Und ganz ehrlich, finde ich Morddrohungen gegen den Zoodirektor mehr als übertrieben.
Als Grund für die Tötung, wird drohender Inzest unter den Giraffen angegeben. Kein anderer Zoo wollte das Tier aufnehmen und somit sah man die Tötung als einzige Möglichkeit. Angebote von einem stinkreichen Typen, der Marius abkaufen und in seinen eigenen Park stellen wollte, wurden abgelehnt. Das letzte Stündchen für den Langhals war gezählt...

Jetzt kann man da natürlich drüber denken wie man will. Die einen verstehen die Aktion ganz und gar nicht und geben, wie bereits erwähnt, Morddrohungen an den Zoodirektor ab. Andere sehen da jetzt nichts Schlimmes dran. Meine Meinung ist geteilt...
Nehmen wir mal die Tatsache der Tötung an sich: Ich finde es nicht verwerflich, wenn ein Tier zum Schutze anderer Tiere (in diesem Fall eventueller Nachkommen) getötet wird. Was wäre wohl mit den vielleicht behinderten Babies geschehen??? Und auch das Verfüttern der Giraffe an die Löwen ist keinesfalls als verwerflich anzusehen. Die Tiere bekamen so endlich einmal mehr als artgerechtes Futter. Und das "normale" Fleisch für die Löwen kommt auch von extra dafür geschlachteten Lebewesen. Mal ganz davon abgesehen, dass auch für die Menschen tagein tagaus millionen von Viechern getötet werden, nur um auf diversen Tellern zu landen. Der Unterschied besteht nur darin, dass diese Tiere nicht "Marius" heißen! Hätte der Zoo diese Aktion mit einer Ziege aus dem Streichelzoo gemacht - niemand hätte davon berichtet!  Zudem, was hätte aus dem Giraffenbullen werden sollen? Wie gesagt, wollten oder konnten andere Zoos das Tier nicht aufnehmen. Separieren? Für ein Herdentier grausam! Es an den Milliardär verkaufen? Wäre eine Option gewesen. Aber wer weiß, welche Gründe gegen den Verkauf gesprochen haben. Vielleicht wäre Marius dort nicht artgerecht gehalten worden. Oder er wäre nach Afrika in die "Freiheit" verkauft worden, um dort (wie zahlreiche Zirkus- und Zootiere schon zuvor) von reichlich zahlenden Jägern auf Großwildjagd erschossen zu werden.
Vielleicht wollte der Zoo aber auch einfach nicht auf dieses Großevent verzichten. Und da sind wir schon bei meinem negativen Blickwinkel auf die ganze Sache. Marius wurde nicht nur durch einen Bolzenschuss erlegt und den Löwen vorgelegt. Nein! Er wurde auf einem riesen Event geschlachtet. Kinder und Erwachsene durften zusehen, wie die Giraffe zerteilt wurde. Angeblich um den Menschen die Anatomie eines solch großen Tieres näher zu bringen. Das, lieber Zoo, ist abartig! Es ist widerlich ein riesen Event aus der Tötung dieses Lebewesens zu machen. Es gleicht einer öffentlichen Hinrichtung. Natürlich habt ihr damit viel Geld gemacht, denn zahlreiche zahlende Gäste kamen sicherlich nur wegen des "Events" zu euch an diesem Tag. Das scheint sich gelohnt zu haben für euch. Aber war es das alles wert? Der Shitstorm? Das schlechte Image? Das Leben des Giraffenbullen? Ich kann die Entscheidung verstehen, sich durch eine Einschläferung von einem Tier zu trennen. Es war vielleicht nicht die beste Art und Weise (ein nicht mehr "gebrauchter" Hund wird ja hoffentlich auch nicht einfach so eingeschläfert), aber dennoch ist es verständlich. Jedoch die Art und Weise, WIE diese Aktion vonstatten ging, ist absolut abartig. So wie ich mitbekommen habe, wurde die Tötung sogar angekündigt. Warum?? Um himmels Willen, warum? Meine Güte. Das ist nicht die feine Art und wird einem Lebewesen nicht gerecht. Darüber darf man sich gerne aufregen. Das ist jeden Shitstorm wert. Jegliche Kritik ist gerechtfertigt.
Für mich geht es wie gesagt weniger um das "es ist geschehen" als mehr um das "wie ist es geschehen". Ich hoffe einfach, dass alle Verantwortlichen aus den derzeitigen Schlagzeilen lernen und so eine Aktion nicht nochmal wiederholen.

Dennoch sollten sich alle Menschen, die um das Leben des armen Marius trauern, mal an ihre Salami auf ihrem Brot und an den Cheeseburger denken und vor allem an die Tiere, die das mal waren... Gleiche Sache. Irgendwie... Jedoch ohne den Showcharakter.

Die Stina

Samstag, 30. November 2013

Bürogeschichten: Von Enten und Zitronenfaltern

Ich gehe gerne zur Arbeit. Ja, wirklich. Und das sage ich nicht um mich bei jemandem einzuschleimen, sondern wirklich weil es stimmt. Vor allem gehe ich aber gerne wegen meiner Kollegen. Meine Kollegen. Eine Sache für sich. Letzte Woche brachte meine Kollegin einen Knüller, der so nicht mehr übertroffen werden kann:

Wir saßen im Büro und die letzten Minuten unserer Pause waren angebrochen. Meine Kollegin Hela saß direkt am Fenster, an dem gerade ein Marienkäfer hochkrabbelte. Meine Kollegin hochentzückt: "Oooooh! Guckt euch mal die Babykäfer an!! Die ist voll süß. Aber nicht, dass die mir jetzt auf den Kopf krabbelt." Ja, sie sagte tatsächlich DIE Käfer. Aber es kam noch besser. Kurz nachdem "die" Käfer vergessen war, flogen zwei Enten am Büro vorbei. Meine Kollegin wieder: "Ich will auch so fliegen können wie ein Vogel. Einfach abheben." Daraufhin fragte meine andere Kollegin Nina, die die Enten nicht mitbekam, was denn los sei. Ich sagte, dass eben zwei Enten am Fenster vorbei geflogen sind. Und damit begann das Dilemma! Hela fragte allen Ernstes: "Sind Enten keine Vögel?" Nina und ich sagten erstmal nix und gucken uns nur komisch an. Daraufhin Hela wieder: "Ach ne. Stimmt. Enten gehören ja zu den... Wie heißen die nochmal. Zu den Schwanen.". Nina und ich lagen fast auf dem Boden vor Lachen. "Ja genau Hela. Enten gehören zu den Schwanen.". Hela kapierte nicht, dass wir sie gerade durch den Kakao zogen. Sie legte stattdessen noch einen drauf: "Aber Moment. Wenn Enten zu den Schwanen gehören, warum können die dann fliegen? Können Schwanen fliegen?". Es war endgültig vorbei. Nina und ich waren nicht mehr zu halten. Da Nina gebürtig aus dem Schwarzwald kommt, war Hela das einzige Stadtkind im Raum. Und das merkte man :D Sie bekam aber direkt Verstärkung von meiner Uli. Uli ist ebenfalls ein Stadtkind und wollte wissen was los sei. Ich legte los: "Wusstest Du, dass Enten zu den Schwanen gehören? Und dass Enten fliegen können, obwohl Schwanen nicht fliegen? Und jetzt kommt es. Manchmal sitzt sogar eine Käfer auf der Ente. Die Käfer kann auch fliegen. Klar. Ist ja auch eine Käfer." Nina kriegte sich nicht mehr ein. Aber Uli verzog keine Mine. Anscheinend verstand sie nicht, warum Nina und ich so lachen mussten. Und somit fragte ich Sie, ob sie denn wüsste, was ein Zitronenfalter ist. Wusste sie. Ein Schmetterling. Und dann fragte ich sie, warum der Zitronenfalter denn "Zitronenfalter" heißt. Und dann sagte sie: "Weil die aussehen wie Schmetterlinge!" Nina hatte das gleiche Kopfkino wie ich.


Es gibt natürlich nicht nur Zitronenfalter. Nein. Es gibt auch Pfirsichfalter. Die sind dann plüschig. Die Hummeln unter den Schmetterlingen quasi :D Nina und ich sind uns einig. Wir müssen unbedingt eine Exkursionsfahrt in den Schwarzwald und ins Sauerland unternehmen und den lieben Stadtkindern beweisen, dass die Kühe nicht lila sind. Herrlich sowas! Ich liebe meine Kollegen! <3 Ehrlich. Ich habe so viel Spaß mit ihnen auf der Arbeit. Und ich glaube jetzt versteht wirklich jeder, warum ich so gerne zur Arbeit gehe, oder?

Montag, 4. November 2013

Küss den Frosch - Fort Fear 2013

Jetzt ist der letzte Spieltag im Fort Fear 2013 einige Tage her und ich habe nun endlich Zeit, die vergangene Zeit Revue passieren zu lassen.

Vier Spieltage, 5 Mal in der Maske sitzen, dutzende Male Krönchen richten, 1 grünes Plüschkostüm, mega Federwimpern, 4 bis 5 Lagen Kleidung, festes Schuhwerk und ganz viele tolle und positiv bekloppte Leute - das war das Fort Fear dieses Jahr!

Meine Rolle

Als ich das erste Mal meine Rollenbezeichnung las, war ich sehr enttäuscht. Ich hatte mit vielem gerechnet, aber nicht DAMIT. Ich war regelrecht schockiert, denn neben meinem Namen stand der Rollenname "Prince of Quak" und der Einsatzort das Waldmaze. Da ich ja schon wusste, dass der Wald dieses Jahr in ein Scarytale Gewand  gekleidet werden sollte, war mir klar: Stina, du bist der fucking Froschkönig!!!! Das war eine Rolle die ich nicht auf dem Schirm hatte. Ich konnte nichts mit ihr anfangen. Froschkönig. Wie soll das denn gruselig werden, bitte? Und was soll ich anziehen? Bitte nicht das Plüschkostüm der vergangenen Märchennächte im Fort Fun! Wie soll ich geschminkt werden??? Fragen über Fragen, die aber mit der tatsächlichen Rollenbeschreibung zum Teil geklärt wurden. Anstatt "Prince of Quak" wurde ich zur "Princess of Quak". Eine Fehllieferung, denn anstatt eines verwandelten Prinzen, wurde eine verwünschte Prinzessin geliefert, die absolut keinen Bock mehr auf Warten hat um endlich von ihrem Prinzen erlöst zu werden. Und somit pöbelt die Fröschin alles an, was ihr über den Weg läuft. Ein Motzfrosch! Das fand ich extrem cool. Bei der Kostümbeschreibung stand: Verändertes Froschkostüm. Oh nein! Ich dachte sofort an das hässliche Plüschteil... Abwarten. Das Make-Up sollte jedoch noch mit mir abgesprochen werden. Da stand noch nix fest und somit wurde ich zum Probeschminken und Kostümfitting gebeten. Mit Ideen zu meinem Make-Up (ich wollte unbedingt große rote Augen und Blut) und meinem grünen Fionakleid (sicher ist sicher, falls doch das Plüschkostüm hervorgezaubert werden sollte), machte ich mich Anfang Oktober das erste Mal auf den Weg in die heiligen Hallen des Fort Fear.
Es war so toll endlich einen Großteil der Fearler wiederzusehen. Nach einer ordentlichen Knuddelrunde sollte ich dann endlich mein Kostüm sehen.
Das, was mir gezeigt wurde, war (wie könnte es auch anders sein) das grüne Plüschkostüm der vergangenen Märchennächte im Fort Fun. Modifiziert mit gold-weißen "Flügelchen", da ich ja eine Mischung aus Prinzessin und Frosch werden sollte. Und was soll ich sagen - scheiße war das nicht! Und so schlüpfte ich das erste Mal in den großen Plüschsack mit Feenflügeln. Lachen hier, Lachen da. Und dann der Spruch von Marcel: "Wir wussten bei der Rollenverteilung sofort, dass Du dir nicht zu schade bist um dieses grüne Teil anzuziehen! Ich hatte das übrigens aus Solidarität auch schon an.". Recht hatte er. Es gefiel mir! Jetzt fehlte nur noch das Make-Up. Maja, meine weltbeste Schminklady, zeigte mir einen ersten Entwurf mit großen blutigen Schürfwunden! Geil! Doch das Blut wurde sofort gestrichen. Von der weltbesten Chef Schminklady Barbara. Blut? Nö! "Rot und Grün. Das geht nicht!" Und auch das allerliebste Bitten und Betteln von mir "Darf ich vielleicht doch ein bisschen Blut? Nur für mich? Biiiiiitteeeeee *liebguck*", wurde mit einem lieben aber strickten "Nö." abgetan. Es sollte für mich also zu einem komplett unblutigen Fort Fear werden... Nun gut. Aber Barbara hatte eine super Idee. Geifer! Ich als Frosch sollte also ekeligen Geiferschleim bekommen, mit dem ich rumblubbern kann um mich doch etwas gruselig zu fühlen. Ich fühlte mich komplett. Zwar fehlte noch mein Krönchen und die finalen Wimpern, aber das Make-Up saß und das Kostüm war der Stina genehm. Der erste Spieltag konnte kommen.


Ich denke es war gut, diese Idee fallen zu lassen ;)
Der erste Komplettentwurf nach dem Probeschminken
Das Make-Up 
Und er sollte schneller kommen als gedacht! Schneller als ich gucken konnte, stand ich am Freitag vor dem ersten Spieltag im Fort Fun zur Stellprobe. Barbara zeigte mir meine Wimpern. Giftgrüne Federn! Und mein Krönchen mit Klimperperlen. Ich war glücklich. Mega glücklich. Mein "Arbeitsplatz" im Wald war auch toll. Zwar fehlte noch eine Lampe, aber bis zum nächsten Tag sollte da Abhilfe geschaffen werden.  Noch einmal schlafen....

Der erste Spieltag

Um 10 Uhr morgens saßen wir alle im Backstagebereich um den Tag gemeinsam zu beginnen. Endlich sah man sich wieder. Alle Dolls vom letzten Jahr und viele Neue. Knuddeln und herzen ohne Ende. Wenn man sich fast ein Jahr nicht gesehen hat, ist es echt toll alle wieder zu treffen. Es folgten Ansprachen der Chefs und DEM Chef überhaupt, Marcel. Wenn unser Oberhaupt eine Sache drauf hat, dann ist es Motivieren! Nach seiner Ansprache ging es also so richtig los. Alle waren motiviert und die ersten Dolls begaben sich in die Hände unserer Make-Up Artists, die im übrigen teilweise schon mit dem Grimmepreis ausgezeichnet wurden und bei Produktionen wie Switch reloaded und bei Kaya Yanar am Werk waren. Mein Schminktermin war aber erst um 16:30 Uhr und somit hatte ich noch mehr als 5 Stunden Zeit. Zeit die ich unter Anderem damit verbrachte die neuen Gesichter kennenzulernen oder "Kontaktlinsenanfängern" Tipps zu geben bzw. die Dinger sogar einzusetzen. Dann ging es endlich auch für mich in die Maske. 60 Minuten brauchte es ca. bis das Outfit fertig war. Haare toupiert, Krönchen auf. Alles mit Fixierspray zubombadiert. Plüsch an und raus!!!

Im Wald hatte ich tatsächlich meine Lampe und somit sah man mich nun auch, wenn ich die Gäste anpöbelte. Vielleicht sah man mich aber zu gut... Zwar wurde mir vorher gesagt, dass ich mehr einen Entertaining Part hätte anstatt den mega Schocker (wäre mit dem Outfit eh nicht möglich gewesen *lach*), aber irgendwie war es ernüchternd. Ich brachte zwar ein paar Mädels zum kreischen, aber die erschrecken sich mit Sicherheit auch vor einem Meerschweinchen! Meine Pöbeleien hingegen kamen gut an. Sprüche wie "Komm doch gucken wo der Frosch die Locken hat!" brachten die Leute zum Lachen. Okay, also dann kein Erschrecken dieses Jahr und dafür wesentlich mehr "Let me entertain you!". Ist gebongt. Trotzdem war ich immer noch nicht ganz so zufrieden, obwohl es schon tierisch witzig war. Es sollten ja noch 3 Spieltage folgen :)

Das erste mal...
... mit allem drum und dran.




















Der zweite Spieltag



Die weltbeste Schminklady Maja!

Der zweite Spieltag begann etwas später als der Erste. Mein Schminktermin war ja eh wieder spät und somit konnte ich mir alle Zeit der Welt lassen. Trotzdem kam ich früher an um Zeit zu haben mit meinen Leuten zu quatschen. Mein "Kontaktlinsenanfänger" gab nach Minuten vergebener Versuche die, Teile ins Auge zu bekommen, auf und somit war da nichts mehr für mich zu tun. Also wartete ich. Und wartete. Und wartete. Irgendwann war ich doch an der Reihe und verwandelte mich wieder in meinen Frosch. Auf in die zweite Runde und ab ging es in den Wald. Mein Spruch mit den Locken wurde mir aber verboten. "Ey Pöbelfrosch Pöbelst du wirklich so rum? Ich habe zwar gesagt du sollst pöbeln, aber mach bitte ein bisschen langsamer, okay?" Das sagte man mir, nachdem ein Bericht eines Gastes vom ersten Spieltag im Netz auftauchte, in dem folgender Satz zu finden war: "Wenn der Froschkönig den Gästen stattdessen ein "Komm her - ich zeig' Dir, wo der Frosch die Locken hat" entgegenwirft, sind wir dann leider bei Atze Schröder gelandet statt bei Wilhelm und Jacob Grimm."
Na gut. Okay. Kein Atze Schröder mehr und mehr "netter" Pöbelfrosch. Mein neuer Spruch: "Na? Schmatzer fürs Fröschlein?", kam genau so gut an und sorgte für genügend Lacher. Ich hatte mich mit meiner Entertainingrolle angefreundet. Auch der Parkleiter meinte nur "Du hast die Sache hier im Griff, was? Nur lachende Menschen bei dir. Gut so." Und es waren viele lachende Menschen. Sehr viele Menschen! Sehr sehr viele Menschen!!! Mein Kollege am Einlass kam zwischenzeitlich zu mir und meinte, dass er die Besucherkapazität erhöhen müsste. Die Warteschlange würde einfach nicht kleiner. Mittlerweile hatte sich eine Warteschlange mit ca. 2 Stunden Wartezeit gebildet. Ich habe keine Ahnung wie viele Leute wir an diesem Tag durch den Wald schaufelten, aber es müssen viele gewesen sein. Sehr viele. Unser Teamleiter für den Spieltag kam eine Viertelstunde vor eigentlichem Parkschluss zu uns und sagte, dass es noch eine Wartezeit von mindestens einer Stunde gäbe und wir länger machen müssten. Im Endeffekt haben wir 75 Minuten länger gespielt. Aber es war verdammt nochmal gut so!
 :)



Und da sag nochmal einer, ich hätte dieses Jahr die bekloppteste Rolle gehabt... 
Der dritte Spieltag

Der dritte Spieltag begann mit guten Nachrichten. Fort Fear und unser Wald hatte in verschiedenen Bewertungen und Postings in Foren sehr gut abgeschnitten. Aus dem Atze-Schröder-Frosch ist laut der Gäste "Cindy aus Bestwig" geworden, denn Folgendes war in einer anderen Bewertung zu lesen: "... dabei treten die Figuren in Interaktion mit den Besuchern, was natürlich die Attraktivität deutlich erhöht. Gerade die Fröschkönig"in" ist erfrischend herrlich, denn "Cindy aus Bestwig trifft es mit der Beschreibung am Besten." Ich fühlte mich geehrt und wusste zudem, dass ich alles Richtig gemacht

 hatte. So ging es weiter wie die anderen Tage zuvor auch. Warten, Quatschen, Schminken, anziehen und raus. Da es der 31. Oktober war und somit der eigentliche Halloweentag, haben wir mit besonderem Publikum gerechnet. Aus den Jahren davor, war man schon auf, ich sage mal, spezielles Publikum gefasst. Ich will nicht alle über einen Kamm scheren, aber manche Halbwüchsige waren einfach nur assig! Einige, die mich schon vorher entdeckt hatten, kamen durch den Wald querfeldein hinter mir her und versuchten mich auf meiner Position zu erschrecken. Kostümierte Gäste waren ziemlich unfreundlich. Beleidigungen. Beschimpfungen. Ein junger Mann lief betrunken durch den Wald und riss die Verkleidung eines Käfigs ab und wurde von meinen Kollegen Werwolf und Zwerg zum Ausgang begleitet. Ganz ehrlich, wenn man sich doch freiwillig in ein Maze begibt, dann sollte man sich auch drauf einlassen und sich den Spaß nicht selber zerstören. Und wenn man es schon so machen will, dann darf man sich nicht auch noch bei den Akteuren beschweren, wie langweilig diese denn spielen würden. Da gibt es von mir echt nur ein Kopfschütteln! Die, die sich aber auf den Spaß einließen, bekamen den doppelten Spaß und wir gaben uns umso mehr Mühe.
Dieses mal war aber wenigstens pünktlich Schluss. Das war auch wieder gut so, denn der letzte Spieltag sollte bereits am nächsten Tag sein. Doppelspieltag. Also schnell ins Bett. Man wollte ja am nächsten Tag wieder frisch und wach am Werk sein.





Der letzte Spieltag

Melancholie. Ein letztes Mal Kontaktlinsen einsetzen. Ein letztes Mal Schminken. Ein letztes Mal raus in den Wald. Und ich hatte das Gefühl, dass der Himmel mit uns weinte, denn es goss aus Eimern!!! Und ich war wie gesagt mit meinen Kollegen im Wald eingesetzt. Es-war-nass! Aber egal. Spieltag ist Spieltag. Und vor allem der letzte Spieltag sollte uns selbst in guter Erinnerung bleiben. Zudem erwarteten wir Besuch von "Kollegen" aus dem Moviepark und dem Heidepark. Also jetzt keine Schwäche! Attacke!!!! Ein Gutes hatte der Regen allerdings: Der Nebel blieb wunderbar am Boden und zeitweise sah man fast seine Hand vor den eigenen Augen nicht! Das war gut. Sehr gut! Denn ob man es glaubt oder nicht, ich war an diesem Tag richtig scary!! Man sah mich ja nicht und somit konnte ich komplett ungesehen ins Licht springen und meine Prinzen anböbeln. Eine Kreischquote von 90% war meins. Ich war in Topform. Meine Kollegen ebenfalls. Ich untertreibe jetzt nicht, wenn ich sage, dass der letzte Spieltag der beste Spieltag von allen war! Und wie man es so kennt, endet alles was einem besonders viel Spaß bereitet immer schneller als einem lieb ist...


Der Spieltag endete für uns Dolls mit einer riesen Abschlussparty, die wir uns um gottes Willen echt verdient hatten. Jeder war stolz. Stolz auf sich. Stolz auf andere. Stolz auf das ganze Team. Ich schminkte mich an dem Abend nicht ab und ging mit kompletten Make-Up auf die Party. Ich hätte nie gedacht, dass man sich so in einen Plüschsack verlieben kann! Mein Kostüm, das mir am Anfang Bauschmerzen bereitete, war ein Teil von mir geworden. Ich war gerne der Pöbelfrosch. Und meinetwegen auch Cindy aus Bestwig. Andere Dolls taten es mir gleich und gingen geschminkt zur Party. Abschied fällt eben den einen leichter und den anderen schwerer. Dieses Jahr fiel es mir extrem schwer. Vor Allem weil ich dieses Jahr einen Zusammenhalt unter uns Dolls erlebte, wie noch nie zuvor. Wir sind eine große Familie, die alle eines des beklopptesten Hobbies der Welt haben. Egal ob Newbe oder Alteingesessener - wir sind die Killing Dolls!

Bis nächstes Jahr <3


Ich habe ein Foto!!! ich bin eine Runde weiter ;)








Sonntag, 29. September 2013

Servus München! Oktoberfest 2013

Ich habe es getan. Ich war auf dem Oktoberfest. Eigentlich hat mich da bisher nix hingezogen. Ich fand es immer total bekloppt, extra wegen eines "Schützenfestes" (ich bin immer noch Sauerländerin :D ) nach München zu fahren. Vor einigen Wochen aber, schlug eine Arbeitskollegin vor, doch mit allen nach München zu fahren. Und wenn man schon so nette Kollegen hat, dann fährt man doch auch mit dorthin. Doch irgendwie war ich auch neugierig. Und ganz ehrlich, ich habe mich wirklich tierisch drauf gefreut!
Dann war da natürlich die Frage des Outfits. Zwar hat mir meine Mama eine Bluse geschenkt, aber irgendwie... Ne... Das war nicht ganz so meins. Also habe ich mich am Donnerstag auf die Socken gemacht und noch kurz vor knapp, ein Dirndl gekauft. Im Second Hand für ganze 35€. Gebongt!

Freitags ging es direkt von der Arbeit aus los. Zu viert fuhren wir knappe 4 Stunden zuerst nach Stuttgart um die letzte im Bunde einzusammeln und dann weitere 3 Stunden nach München. Um 22 Uhr betraten wir unser Hotel - endlich!!! Ich hasse lange Autofahrten obwohl ich es vorne auf dem Beifahrersitz bestimmt noch am enspanntesten hatte. Wir waren im B&B Hotel in der Nähe des Flughafens untergebracht und es war echt okay! Sauber und modern eingerichtet und auch die Größe des Zimmers war für 3 Personen total ausreichend. Und ein wunderschönes Gemälde zierte die Wand:


Allerdings verbrachten wir jetzt nicht sooo viel Zeit im Hotel, denn bereits um 6:15 Uhr klingelte der Wecker!!! Ich wiederhole: 6:15 Uhr! An einem Samstag! Und ob ihr es glaubt oder nicht, machten sich bereits um halb sieben die ersten Buam in Lederhosen auf dem Weg zur Wiesn, um einen Platz in einem der Zelte zu ergattern. Wir hatten glücklicher Weise bereits vor Wochen einen Tisch im Hippodrom reserviert und waren daher entspannt. Trotzdem dauert es ja seine Zeit, bis jeder den Weg in die knackenge Lederhose oder ins Dirndl geschafft hat.





Der Tisch im Hippodrom war von 11 Uhr bis 15 Uhr reserviert. Und pünktlich um viertel vor 11 saßen wir auf den Bänken. Gebucht hatten wir das Mittagsmenü und da wir am Abend zuvor auch nix mehr gegessen hatten und das Frühstück wohl wissend auf einen Kaffee reduziert wurde, hatten wir dementsprechend Kohldampf. Wir wussten, dass wir genügend Essen bekommen würden. Wir wussten was wir gebucht hatten. Wir wussten, dass es nicht wenig wird. Aber was wir nicht wussten war, dass es SO viel zu Essen geben sollte! Ich führe aus:

Vorspeise: Schmalzbrote, Schnittlauchbrote, Brezeln, Obazda, Radi, Radieschen, Schinkenspeck

Hauptspeise: Hähnchen, Schweinebraten, Nürnberger Würstchen, Kalbsfrikadellen, Rahmwirsing, Kartoffelsalat

Nachspeise: Gebackene Apfelringe, Apfelstrudel, Kaiserschmarrn, Vanillesoße und Pflaumenkompott




Dazu das ein oder andere Maß. Glaubt mir, wir waren mehr als voll!!! Zum Essen spielte eine Band, die quasi nur ein Lied konnte (Ein Prooooosit, ein Proooosit,...) und wenn sie mal etwas anderes Spielte, waren es kölsche Lieder mit bayrischem Text. Echte Exportschlager, das kölsche Liedgut ;) Trotzdem sangen wir fleißig Viva Colonia anstatt Viva Bavaria! Stolz bleibt Stolz. So!
Ich hatte tierisch Spaß und die Zeit verging einfach viel zu schnell. Aber mit 2 1/2 Maß, hatte ich auch definitiv genug. Also verließen wir um 15 Uhr glücklich und mehr als satt das Hippodrom.



Jetzt ging es raus in die Masse auf den Festplatz. Wenn man schon auf dem Oktoberfest ist, muss man auch etwas fahren. Achterbahn war aus magentechnischen Gründen leider nicht mehr möglich und so entschieden wir uns für "Die Fahrt zur Hölle" und fuhren Geisterbahn. Eine extrem schlechte Geisterbahn! Sogar betrunken war die extrem scheiße. Am gruseligsten war der "Arzt" am Eingang, der zu "Thriller" von Michael Jackson rumzappelte. Na gut. Hat man das auch mal gemacht.


Da 2 1/2 Maß Bier, 2 1/2 Liter Bier bedeutet, musste das Stina dann doch mal zur Toilette. Ich hatte in der Vergangenheit schon einige Reportagen über die Wiesn im TV gesehen und somit auch die Warteschlangen vor der Toilette. Man hätte es bislang nicht für möglich gehalten, doch ich habe tatsächlich 40 Minuten in der Schlange vorm Klo gewartet! Dazu kamen dann einige ausländische Mitbürger, die ihre Kiddies auf die Toilette schoben ohne zu warten und sich mit einem sehr unfreundlichen "It´s really urgently! She is a child!" vordrängelten, um doch selbst schnell pinkeln zu können. Aber trotzdem war es irgendwie lustig zu warten, was auch an den Mitwartenden lag. Vor allem die kleine Chinesin vor mir war echt lustig. Sie fragte auf englisch, ob man für die Toilette bezahlen muss. Wenn man so lange wartet, wäre sie auch nicht bereit zu zahlen. Dann fragte sie auch, ob die ganzen Achterbahnen immer hier stehen würden, oder wirklich nur zum Oktoberfest. Ich antwortete, dass es rein fürs Oktoberfest aufgebaut wurde, worauf die Frau mich mit riesigen Augen ansah und fragte, ob die Karusells denn dann überhaupt sicher wären :D Irgendwann konnten meine Kollegin und ich uns dann doch auf Toilette erleichtern und die wartenden Männer erlösen.
Letzter Pflichtpunkt auf der Liste: Lebkuchenherzchen kaufen. Ich entschied mich für drei wunderschöne kleine Herzchen und kaufte zudem noch Paradiesäpfel.
Tja, und dann war die Wiesn 2013 für uns auch schon vorbei. Wir ließen uns von der Masse noch zur Bahnhaltestelle schieben und fuhren zu unserem Auto um die Heimreise anzutreten.


Ich hätte es ja nie für möglich gehalten, aber ich habe sooo viel Spaß auf dem Oktoberfest gehabt. Ich kann verstehen, warum jedes Jahr Millionen Leute zur Theresienwiese gehen. Ich werde nächstes Jahr definitiv wieder dort hinfahren!

Bis dahin: Pfiad eich! Servus!PP